So wie @klauseck bin ich auch der Meinung, dass in Deutschland die twitternden (bloggenden, facebookenden, ... etc) CEOs und Geschäftsführer fehlen.
prbloggt: In Deutschland fehlen die Social CEO’s bit.ly/T8W2Ey
— Klaus Eck (@klauseck) September 20, 2012
Vor einigen Tagen hat IBM einen Bericht veröffentlicht indem beschrieben wird, dass viele Unternehmen mittlerweile ihre Social Media Pläne beschleunigen und entsprechend mehr Mittel für solche bereitstellen. 46% der befragten Unternehmen haben in 2012 mehr Geld in Social Media investiert als im Vorjahr. Wenn man die nachfolgenden Ergebnisse der Studie liest, sollte man unbedingt beachten, dass es sich sowohl um Social Media für externe als auch für interne Kommunikation handelt.
Viele Unternehmen scheinen allerdings nicht zu wissen warum sie das tun.
So kann man in dem Bericht "The business of social business" (den man übrigens hier finden kann) lesen, dass nur 22% der Befragten glaubten, dass Manager genügend darauf vorbereitet seien "Social Tools" in Ihre tägliche Arbeit einzubinden. Zwei Drittel gaben sogar an, dass Ihnen die Auswirkungen von "social technologies" auf ihr Unternehmen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht bewusst seien.
So kann man in dem Bericht "The business of social business" (den man übrigens hier finden kann) lesen, dass nur 22% der Befragten glaubten, dass Manager genügend darauf vorbereitet seien "Social Tools" in Ihre tägliche Arbeit einzubinden. Zwei Drittel gaben sogar an, dass Ihnen die Auswirkungen von "social technologies" auf ihr Unternehmen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht bewusst seien.
Laut Studie liegt der Schlüssel zu einer beschleunigten Verbreitung von Social Media in Unternehmen in den folgenden Punkten:
1. Unternehmen müssen in der Lage sein die Expertise bei Ihren Mitarbeitern aufzubauen, die notwendig ist um Social Media zu nutzen.
2. Unternehmen müssen Verhaltensänderungen fördern, die eventuell eine noch größere kulturelle Veränderung nach sich ziehen.
Nur ein Viertel der Unternehmen glauben derzeit, dass sie auf die kulturellen Veränderungen dieses Wandels ausreichend vorbereitet sind.
Das Ergebnis der Studie macht sehr gut deutlich, dass Social Media nicht wie eine Software eingeführt werden kann und dann funktioniert, sondern Veränderung in IT + Organisation + Management + Kultur notwendig macht. Ist Ihr Unternehmen bereit dafür? Spannend wäre für mich, welche Ursachen die Ergebnisse der Studie haben.
Zu 2.
Besonders spannend:
Was macht den kulturellen Wandel so schwer,
obwohl die (riesigen) Vorteile bei der Nutzung von Social Media im Unternehmen so eindeutig sind?
Vielleicht sind Führungskräfte oft einfach nicht bereit, ihren völlig veralteten Management-Stil aus dem Industriezeitalter aufzugeben, um endlich so zu führen wie es in einer vernetzten Welt sinnvoll ist.
Nur so eine Vermutung.....
command-and-control funktioniert mit Sicherheit nicht mehr, wenn durch eine Kultur der Zusammenarbeit Werte wie Offenheit, Transparenz, Authentizität, Verantwortung wichtig werden.
Zu 1.
Dass es an der Nutzung der Tools scheitert kann ich mir nur schwer vorstellen. Die meisten Mitarbeiter (insbesondere die jüngere Generation) werden keinerlei Schulung benötigen um die Tools zu nutzen, da Sie in Ihrem Privatleben Facebook, Twitter und Co. schon lange nutzen. Selbst wenn man Social Media nicht intensiv privat nutzt ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell klar, wie diese Tools funktionieren.
Zur Social Media Expertise gehört aber mehr als nur zu wissen wie man die Tools bedient. Wie sehen zum Beispiel die firmeninternen Social Media Richtlinien aus? Was ist für die Öffentlichkeit bestimmt und was nicht? Eine spezielle Form der Medienkompetenz ist sicherlich notwendig um Social Media nützlich einzusetzen.
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Unter Umständen sind tatsächlich die Vorteile von Social Media im Unternehmen nicht bekannt. Dazu sollte ich dann separat etwas Ausführliches schreiben. Die Vorteile sind nämlich mittlerweile so gründlich belegt, dass man sich nicht gegen die Fakten wehren kann. Aber das hebe ich mir für das nächste Mal auf...